Chronik

Ereignisse aus Gemeinde- und Kirchengeschichte

2017
  • Abbau der Hochspannungsleitung vom Trieb in Esselbach bis nach Steinmark
  • Entfernung des Kopfsteinpflasters der Kreisstraße zu ST2312
  • Kanalsanierung in der Kerzenbrunnenstraße
  • Fertigstellung der Erweiterung und Generalsanierung des Kindergartens
  • Fertigstellung des Neubaus der Grundschule Oberndorf
  • Anlegen des Waldfriedhofs “Trauberg”
  • Sanierung des Rathauses in Steinmark
  • Umbau und Erweiterung der “Weed”
  • Auslieferung eines neun Mehrzweckfahrzeuges für die Feuerwehr Esselbach
  • Beschaffung eines Schlauchwagens für die Feuerwehr Steinmark
  • Eingliederung einer Man-Trailer-Hundestaffel in die Feuerwehr Steinmark
  • Generalsanierung des Esselbacher Löschgruppenfahrzeuges aus dem Jahr 1994
  • Bürgerbefragung zu einem Nationalpark im Spessart wird durchgeführt. Die Mehrheit spricht sich gegen einen Nationalpark aus
  • 400 Jahre Pfarrhaus in Esselbach
2016
  • Tod des ehemaligen Pfarrers und Ehrenbürgers der Gemeinde, Otto Aschenbrenner
  • Beginn des Neubaus der Grundschule in Oberndorf
  • Teilstillegung und gleichzeitig Erweiterung der gemeindlichen Bauaushub- und Bauschuttdeponie
  • Errichtung einer Solaranlage durch die Energiegemeinschaft Grunddörfer und die Firma Main-Spessart-Solar auf der stillgelegten Deponiefläche
    Beitrag über den Solarpark
  • Erweiterung des katholischen Kindergartens um zwei Kleinkindgruppen
  • Beginn der Bauarbeiten des Automobilzulieferers Waldaschaff Automotive GmbH im Industriegebiet Bärnroth (komplette Teilfläche der Firma Westarp).
  • Abbau der Hochspannungsleitungen über Esselbach
  • Neugestaltung des Friedhofs Esselbach mit neuer Außenanlage, Parkplätzen und Lautsprecheranlage

 

2015
  • Einweihung des Platzes „Spessartblick“ an der Ecke Spessartstraße/Eichholzstraße in Kredenbach. Der Platz war unter Mitwirkung einer Bürger-Arbeitsgruppe gestaltet worden.
  • Neueröffnung der Gaststätte „Karlshöhe“ mit dem Pächter-Ehepaar Walter und Hannelore Haas
  • Feier „400 Jahre Poststation“ im Rahmen des Seefestes der Gemeinde
  • Neubau der Autobahnbrücke nach Michelrieth mit Verlegung der Kreisstraße und Bau einer Abbiegespur in das Esselbacher Industriegebiet
  • Generalsanierung der Staatsstraße Richtung Marktheidenfeld und Richtung Rohrbrunn mit Aufbringung eines lärmdämmenden Asphalts
  • Verlegung von Glasfaserkabeln und Freischaltung des High Speed Internets in Esselbach, Kredenbach und Steinmark
  • Im Oktober eröffnet das Cafe Merlin in Esselbach in der Hauptstraße
  • Sanierung des Jugendraumes in Esselbach
  • Einweihung des renovierten Friedhofkreuzes
2014
  • Anschaffung eines Transportfahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr Steinmark
  • Innensanierung des Feuerwehrhauses in Esselbach
  • Abschluss des Freiwilligen Waldtauschs in Steinmark
 2013
  • Start der überkonfessionellen Nachbarschaftshilfe-Aktion „Eine Stunde Zeit für Dich“ im Gebiet der Pfarreiengemeinschaft
  • Zum 30. April tritt Bürgermeister Klaus Hofmann aus gesundheitlichen Gründen zurück. Hofmann hatte zuvor zwei Affären ausgelöst, die straf- und disziplinarrechtliche Verfahren gegen ihn nach sich zogen. Dabei ging es um manipulierte Einwohnerzahlen für einen höheren Dienstwagenrabatt und um das Umfüllen gemeindlichen Heizöls in seinen privaten Tank ohne Verbuchung. Die Amtsgeschäfte führt ab dem 1. Mai 2. Bürgermeister Siegfried Kuntscher.
  • Der 42jährige Richard Roos (CSU/Bürgerblock, unterstützt von der Bürgerliste) erringt als Newcomer, der bisher nicht im Gemeinderat war, einen Erdrutschsieg und wird unter dem Motto „Zeit für einen Neuanfang“ am 21. Juli mit einer Zweidrittelmehrheit zum 1. Bürgermeister der Gemeinde Esselbach gewählt. Seine Konkurrenten sind Alfred Martin (Freie Wähler) und Michael Väth (Bürgergemeinschaft)
  • Außensanierung Feuerwehrhaus Steinmark
  • Die aktiven Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Kredenbach bilden eine gemeinsame Wehr mit den Esselbachern. Der Feuerwehrverein Kredenbach bleibt bestehen.
  • Verkauf einer Teilfläche des Industriegebiets Bärnroth von rund 10 Hektar an die Firma Westarp aus Aschaffenburg, die die Fläche für Interessenten passgenau entwickeln möchte.
  • Franz Ruck erhält den Ehrentitel „Altbürgermeister“. Die Ehrenbezeichnung kann nur an Personen vergeben werden, die mindestens zwei volle Amtsperioden 1. Bürgermeister der Gemeinde waren und das 65. Lebensjahr vollendet haben.
2012
  • Die Wassergruppe Marktheidenfeld feiert ihr 100-jähriges Bestehen mit der Übergabe der sanierten Anlagen und einem „Tag der Offenen Tür“ im Weihersgrund und anschließendem Festakt in der Spessarthalle in Esselbach
2011
  • Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg spricht auf einem Empfang des CSU-Kreisverbands in der Spessarthalle
  • Einweihung der Freizeitanlage “Die Weed”
  • Generalsanierung der Turnhalle und Errichtung einer Holzhackschnitzelheizung für Turnhalle, Spessarthalle, Bauhof und Feuerwehrhaus. Im Rahmen einer punktuellen Dorferneuerung wird der Außenbereich um die Spessarthalle neu gestaltet
  • Restaurierung der Heimkehrergrotte (Heiligenhäuschen) am Trieb
2010
  •  Errichtung eines von außen zugänglichen behindertengerechten öffentlichen WCs in der Esselbacher Schule
2009
  • Gründung der katholischen Pfarreiengemeinschaft „Heilig Geist im Spessartgrund“. Diese umfasst die Esselbacher Pfarrei St. Margaretha, die Oberndorfer Filiale „Herz Mariä“ und die Bischbrunner Kuratie „Allerheiligste Dreifaltigkeit“
  • Einweihung des Stetteldorfer Platzes an der Hauptstraße in Esselbach
  • Ein Heiligenhäuschen am Flurbereinigungsdenkmal in Esselbach wird renoviert, zwei weitere, am Esselbacher Trieb und oberhalb der Spessarthalle, werden neu errichtet.
  • Großübung von Feuerwehr und Hilfsorganisationen an der Spessarthalle
2008
  • 1. Bürgermeister Klaus Hofmann (Freie Wähler) wird für eine zweite Amtsperiode bestätigt. Gegenkandidaten sind erneut Kurt Hefter (Bürgerliste) und Michael Väth (Bürgergemeinschaft)
  • Klaus Hofmann wird als erster Esselbacher Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld
  • Erschließung des zweiten und dritten Abschnitts des Baugebiets „Holzwiesen III“ in Kredenbach
  • Im Rahmen der Neuordnung des Wanderwegenetzes im gesamten Spessart übernimmt eine Gruppe Esselbacher Bürger die Festlegung und Beschilderung der Wanderwege und übernimmt die Pflege der Beschilderung für die ersten Jahre.
2007
  • Alexander Eckert wird katholischer Pfarrer in Esselbach
  • Eröffnung des Kulturweges „Poststraße und Milchstraße“
  • Wiederaufnahme der Wallfahrt von Esselbach nach Hessenthal, die im Jahr 1784 im Zuge der Aufklärung verboten worden war.
2006
  • In der niederösterreichischen Partnergemeinde Stetteldorf wird die “Esselbacher Straße” benannt.
2005
  • Renovierung von Kirchturm und Kirchendach in Esselbach
  • Einweihung der erweiterten und renovierten Freizeitanlage „Weed“ und des freigelegten Kirchbrunnens
  • Umbau des Pfarrheims in Esselbach
2004
  • Erschließung des ersten Abschnitts des Baugebiets „Holzwiesen III“ in Kredenbach
2003
  • 65. Geburtstag, Ehrenbürgerwürde und Verabschiedung von Pfarrer Otto Aschenbrenner
  • Tod des Altbürgermeisters Willi Hofmann aus Kredenbach.
  • Dr. Petro Müller wird zunächst Pfarradministrator, dann ab 2004 Pfarrer von Esselbach. Er bleibt bis 2006.
  • Das alte Schulhaus in Steinmark erhält einen neuen Anstrich.
2002
  • Wahl des neuen 1. Bürgermeisters Klaus Hofmann. Gleichzeitig ist mit Kreisrat Klaus Hofmann erstmals seit Gründung des Landkreises Main-Spessart ein Esselbacher im Kreistag vertreten
  • Im Rahmen des 100jährigen Bestehens des Gesangvereins Frohsinn erhält dieser die Zelterplakette
  • Einweihung der 2. Marktheidenfelder Mainbrücke
  • Errichtung des Maschinenhauses im Wachengrund durch die Wassergruppe
  • Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Feuerwehrhauses durch die Energiegemeinschaft Grunddörfer
2001
  • Übergabe und Eröffnung der Lindenstraße in Steinmark
  • 25 Jahre Otto Aschenbrenner Pfarrer in Esselbach
  • Herr Anton Völker aus Esselbach erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland
  • Die Spessarthalle wird mit Stühlen und Tischen ausgestattet
2000
  • Der Rundfunksender “Bayern 1” überträgt das Ratespiel die “Hausmeisterschaft” live aus Esselbach. Das Esselbacher Rateteam belegt den 5. Platz
  • Europameisterschaftslauf an der BMX-Bahn am Trieb
  • Die Freiwillige Feuerwehr Esselbach bekommt eine neue Motorspritze TSF 8
  • Die Freiwillige Feuerwehr Kredenbach erhält erstmals in ihrer 124jährigen Geschichte eine Motorspritze
  • Herr Josef Grün aus Esselbach erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande
  • Einweihung des neugestalteten Kirchplatzes mit Brunnen und Mutter-Gottes-Statue
  • Altbürgermeister Willi Hofmann aus Kredenbach erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande
  • Esselbach ist im Internet unter www.esselbach-online.de vertreten
  • Manfred Kern aus Steinmark gibt eine Chronik der Landgemeinde Steinmark heraus
  • Fertigstellung des Wiesenbrunnens zwischen Kieseckersmühle und Schleifthor durch die Wassergruppe
 1999
  • Einweihung des Pausenhofes und der Freizeitanlage unterhalb von Kirche und Rathaus. Erstes Seefest an der neuen Freizeitanlage
  • Der Bayerische Rundfunk sendet mit ca. 500 Gästen live die Sendung “Bayern 1 Unterwegs” aus der Spessarthalle in Esselbach.
1998
  • Abstimmung über einen Bürgerantrag und einen Ratsantrag zu einer Gewerbegebietsausweisung. Beide Anträge werden von den Bürgern abgelehnt.
  • Baugebiet “Michelriether Straße” wird erschlossen und bebaut.
  • Josef Engelhardt aus Esselbach erhält die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland Beginn der Bauarbeiten an der Lindenstraße. Abwasserkanalleitung, Wasserleitung und Straßenbeleuchtung werden in der Lindenstraße erneuert; neue Straße gebaut mit Gehweg.
  • Renovierung der Fahne des früheren Kriegervereins Kredenbach durch die Freiwillige Feuerwehr Kredenbach, die die Patenschaft übernimmt.
  • Tod des Altbürgermeister Erwin Fertig aus Steinmark.
1997
  • Gemeinde kauft 137 ha Wald vom Fürsten zu Löwenstein. Anlässlich des Waldkaufs richtet die Gemeinde ein Fest aus.
  • Weitere Außenrenovierung der Kirche
  • Frau Magdalena Blum aus Esselbach erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande.
1996
  • Deutsche Meisterschaft im BMX-Rennen, ausgerichtet vom RSV Esselbach
  • Einweihung des gemeindlichen Bauhofes
  • Eröffnung des Wertstoffhofs am Trieb
  • Gründung einer Sozialstation für Kurzzeitpflege und Betreutes Wohnen in Kredenbach im früheren Hotel „Spessartblick“. Vorher war dort 5 Jahre lang ein Ableger der Michelriether Naturklinik.
  • Erweiterung der „Christusschule“ zur Hauptschule.
1995
  • Renovierung des Bildstockes “Am Trieb” vor dem Baumgartshof von 1485. Es ist der zweitälteste Bildstock im Altlandkreis Marktheidenfeld.
  • Hochwasser am Welzengraben/Hauptstraße; große Schäden an allen Bachläufen.
  • Generalüberholte Orgel in der Esselbacher Pfarrkirche wird wieder ihrer Bestimmung übergeben.
  • Einführung von Tempo-30- Zonen in den Seitenstraßen.
  • Tod des Altbürgermeisters Otto Emmerich aus Steinmark.
  • Innenrenovierung der Steinmarker Martin Luther Kirche
  • Visitation der Gemeinde durch Landrat Armin Grein
  • Beginn des Ausbaus von insgesamt 3 neuen Brunnen im Wachengrund durch die Wassergruppe
1994
  • Gemeinde kauft Feuerwehrfahrzeug LF 8/6 mit 600 l Wassertank und Atemschutzgeräten zur gemeinsamen Nutzung der 3 Feuerwehren
  • 100-jähriges Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Steinmark.
1993
  • Einweihung der Freizeitanlage in Steinmark, unterhalb der Kirche.
  • Maria Roos aus Esselbach ist mit 95 Jahren älteste Einwohnerin der Gemeinde. Sie erhält die Medaille “Patrona Bavariä”.
  • Beendigung der Flurbereinigung Esselbach 1973 bis 1993.
  • Die Wasserleitung von Esselbach und Kredenbach wird in Hoch- und Tiefzonen getrennt. Dadurch entsteht mehr Druck in den Hochzonen.
  • Welzengraben wird ausgebaut, bessere Zufahrt zur Spessarthalle, Feuerwehrhaus und Turnhalle.
1992
  • Alfred Martin übernimmt Vorsitz im Abwasserverband Esselbachgrund.
  • Buswartehäuschen an der Kirche und am Trieb neu gestaltet.
  • 25-jähriges Priesterjubiläum von Pfarrer Otto Aschenbrenner.
  • Baugebiet “Pfarrgut” fertiggestellt
  • Wasserentnahmestelle am Goldbrunnen fertiggestellt.
  • Renovierung der Kriegergedächtnisstätte in Esselbach
  • Reinhold Völler wird evangelischer Pfarrer in Michelrieth
  • Gründung des Edeka-Marktes Kühhirt in Esselbach
1991
  • Baugebiet “Johann-Kern-Straße” in Steinmark wird erschlossen.
  • Willi Hofmann wird zum Altbürgermeister ernannt.
  • Trockenes Jahr. Versorgungsengpässe beim Trinkwasser
1990
  • Große Schäden durch den Sturm “Wiebke”
  • Wahl des neuen 1. Bürgermeisters Franz Ruck.
  • Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Esselbach.
  • 1150-Jahrfeier des Ortsteils Steinmark mit großem historischen Festzug. Vorsitzender des Festausschusses ist der 3. Bürgermeister Erwin Kern aus Steinmark.
  • Umbau und Erweiterung des katholischen Kindergartens durch den St.-Johannis-Verein..
  • Beendigung der Flurbereinigung von 1972 bis 1993 in Steinmark mit Festakt.
  • Bau des gemeindlichen Bauhofes in Esselbach.
  • Gründung der „Christusschule“ in der früheren Poststation als Grundschule
1989
  • Baubeginn im neuen Baugebiet in der Steinmarker Johann-Kern-Straße
  • Die neue, zehn Zentner schwere, St.-Kilians-Glocke wird eingeweiht. Zuvor sind die drei alten Glocken saniert worden.
  • Die Schneidereifabrik in der früheren Poststation schließt1
1988
  • Gründung des „Kredenbacher Hofes“ mit einer bewirtschafteten Fläche von 250 Hektar in einem früheren Aussiedlerhof in Kredenbach
1987
  • Renovierung des Rathauses und der Schule in Esselbach
  • Innenrenovierung der Kirche.
  • Bau des Straßenanschlusses von Steinmark zur damaligen Bundesstraße 8
1981
  • Außenrenovierung der Kirche
  • Verkauf der Steinmarker Sternwarte des Johann Kern, die in Reicholzheim neu als Johann-Kern-Sternwarte aufgebaut wird.
1980
  • Die neue Mehrzweckhalle am Welzengraben wird eingeweiht und erhält den Namen “Spessarthalle”
1979
  • Im April suchen erneut Diebe diesmal das Pfarrhaus heim.
  • Mai bis August: Feierlichkeiten zum 200jährigen Bestehen der Pfarrkirche St. Margareta mit Vorträgen und Gottesdiensten. Höhepunkt ist das Portiunkula-Fest, bei dem auch das erste Pfarrfest in der heutigen Form veranstaltet wird.
  • Pfarrer Willibald Metz verstirbt am 27. Oktober im Alter von 70 Jahren. Er wird als erster Priester im neugeschaffenen Priestergrab beigesetzt
1978
  • Pfarrhaus-Außenrenovierung und Anbau eines Bürotraktes
  • Die bis dahin selbständigen Gemeinden Kredenbach und Steinmark werden im Rahmen der Gebietsreform im Freistaat Bayern in die Einheitsgemeinde Esselbach eingegliedert.
  • Willi Hofmann, zuvor Bürgermeister in Kredenbach, wird in der ersten gemeinsamen Wahl neuer Bürgermeister der Gesamtgemeinde
  • Bau der Salzberghalle durch den FSV Steinmark
  • Die Gemeinde Esselbach und die Gemeinde Stetteldorf/Niederösterreich begründen eine Partnerschaft.
1977
  • Fertigstellung der Abwasserbeseitigungsanlagen des Abwasserverbandes Esselbachgrund
  • Katholische Kirchengemeinde Esselbach feiert erstmals das große Esselbacher Portiunkula-Fest.
1976
  • Am 7. Dezember entwenden Diebe die wertvolle Figur St. Johannes der Evangelist von der Kanzel. Im Jahr darauf wird diese durch eine Neuanfertigung ersetzt.
  • Am 24. Oktober wird Otto Aschenbrenner als neuer Pfarrer von Esselbach in sein Amt eingeführt.
  • Bau der BMX-Rennbahn am Trieb durch den RSV Esselbach.
  • Extrem trockenes Jahr. Versorgungsengpässe beim Trinkwasser.
  • Gründung der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld.
  • Errichtung der Kläranlage des Abwasserverbandes
1974
  • Hauptstraße in Esselbach wird kanalisiert.
  • Turnhalle am Welzengraben wird gebaut.
  • Pfarrer Willibald Metz tritt in den Ruhestand.
1973
  • Gründung des Abwasserverbandes “Esselbachgrund”. Mitgliedsgemeinden: Bischbrunn, Oberndorf, Esselbach, Kredenbach und Steinmark
1972
  • Start der Flurbereinigung in Kredenbach, Fertigstellung 1988
1969
  • Großes Brandunglück in Aschaffenburg; fünf Bürger aus Esselbach kommen ums Leben.
1968
  • Gründung des Schulverbandes mit Bischbrunn, Oberndorf, Esselbach, Kredenbach, Steinmark, Altfeld, Michelrieth und Oberwittbach. Der Sitz des Schulverbandes ist Oberndorf. Erste Besprechungen hatten bereits 1964 stattgefunden.
1967
  • Kanalbau in Esselbach.
1966
  • Erwin Fertig wird 1. Bürgermeister in Steinmark. Er ist der letzte Bürgermeister der selbständigen Gemeinde.
  • Neuanlegung des Esselbacher Friedhofes.
1965
  • Die Wassergruppe wird vom Verein zum “Zweckverband zur Wasserversorgung der Marktheidenfelder Gruppe”.
1964
  • Errichtung des Maschinenhauses Steinmark durch die Wassergruppe. Anschluss der Mühlen im Wachengrund.
1962
  • Der FSV Esselbach begründete eine Sportfreundschaft mit dem in SV Stetteldorf Niederösterreich.  Initiatoren von Esselbacher sind der Vorsitzende Bernhard Hock und Walter Heyl, der von Stetteldorf nach Esselbach zog und in beiden Vereinen aktiver Fußballer war. 16 Jahre später wird daraus eine Partnerschaft der politischen Gemeinden.
1961
  • In Steinmark wird die heutige Lindenstraße geteert
  • Einweihung der neuen Kriegergedächtnisstätte in Esselbach.
1960
  • Otto Emmerich wird 1. Bürgermeister in Steinmark
1959
  • Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Steinmark
1957
  • Die Wassergruppe fasst 2 weitere Brunnen im Weihersgrund, den Kieselbrunnen und die Forstratsquelle. Fertigstellung 1962.
  • Bau der Umgehungsstraße, der damaligen Bundesstraße 8.
  • Erweiterungsbau der Volksschule in Esselbach.
1955
  • Steinmark erhält 3 Kirchenglocken
  • Eröffnung der Autobahn A3
1954
  • Einweihung der neu erbauten Steinmarker Martin-Luther-Kirche
  • Errichtung der Heimkehrergrotte am Trieb
1952
  • Emil Väth wird 1. Bürgermeister in Steinmark
  • Außenrenovierung des Steinmarker Schulhauses
1949
  • Fabrikant Vordemfelde erwirbt die frühere Poststation und zieht mit der Schneiderei dorthin um.
1945
  • Lorenz Reidelbach wurde von den Amerikanern als Steinmarker 1. Bürgermeister eingesetzt.
1943
  • Errichtung einer Kleiderfabrik in Esselbach.
1940
  • Im „Löwensaal“ richtet der Aschaffenburger August Vordemfelde eine Schneidereifabrik ein, in der rund 50 Näherinnen und Schneider wirken. Der Kommerzienrat lagert Teile seiner Aschaffenburger Kleiderfabrik aus, um von Bombenschäden verschont zu bleiben.
1939-1945
  • Auch der 2. Weltkrieg kostet einen hohen Blutzoll in unseren Dörfern. Aus Esselbach kommen 55, aus Steinmark 34, aus Kredenbach 6 Soldaten ums Leben.
1939-1942
  • Sehr strenge Winter
1933
  • Esselbach, Kredenbach und Steinmark werden mit Marienbrunn der NSDAP-Ortsgruppe Glasofen zugeteilt.
1930
  • Neben dem Bayerischen Wald und der Rhön wird auch der Spessart vom Bayerischen Landtag zum Notstandsgebiet erklärt.
1928
  • Sehr strenger Winter
1923
  • Steinmark wird in die Wassergruppe aufgenommen. Eine neue Wasserleitung wird gebaut.
1921
  • Steinmark wird an die öffentliche Energieversorgung angeschlossen.
1919
  • In der Alte Wachenmühle wird Strom produziert. Über eine Kupferdrahtleitung werden 20 Haushalte in Steinmark versorgt.
1918
  • Dem 1. Weltkrieg folgte eine Hungersnot und eine Grippewelle, in der viele Menschen starben.
1917
  • Beschlagnahme der drei historischen Glocken in der Esselbacher Kirche
  • Sehr strenger Winter
1914-1918
  • Der 1. Weltkrieg kostet vielen Bürgern unserer Dörfer das Leben. Aus Esselbach 20, aus Steinmark 11, aus Kredenbach 7.
1913
  • König Ludwig III. von Bayern in Esselbach.
1912
  • Einweihung der neuen Wasserversorgung in den Verbandsgemeinden.
1911
  • Beginn der Bauarbeiten der Wassergruppe (Erschließung der Goldbrunnenquelle im Weihersgrund und Rohrleitungen). Beim Bau werden unter anderem etwa 30 italienische Arbeiter eingesetzt, die in Esselbach untergebracht sind. Auch die Gemeinde Esselbach ist inzwischen Mitglied der Wassergruppe.
1910
  • Die Gemeinde Kredenbach ist Gründungsmitglied der “Marktheidenfelder Wasserversorgungsgruppe”
1908
  • Neubau der Esselbacher Schule.
1905
  • Bezug des neu erstellten Schulhauses in Steinmark
1894
  • Steinmark erhält seine erste Feuerspritze
1891
  • 1891 gehören zur politischen Gemeinde Esselbach die beiden Wachenmühlen und die Forsthäuser Faun, Karlshöhe und Schleifthor.
1888
  • Bau der Esselbacher Wasserleitung.
  • Kredenbach erhält eine eigene Volksschule. Vorher gingen die Kredenbacher Kinder in Michelrieth zur Schule.
1881
  • Trennung der Oberndorfer Schule von Esselbach.
1876
  • Bau der Wasserleitung in Steinmark
1866
  • Deutscher Bruderkrieg: Durchzug des preußischen Heeres von der Straßlücke her; Abzug der Bayern.
1851/1852
  • Um die Jahrhundertmitte war die wirtschaftliche Situation in Deutschland relativ schlecht, besonders aber in Mittelgebirgen wie dem Spessart. Die bayerische Regierung beauftragte den Arzt Virchow offiziell mit der Erkundung der Verhältnisse vor Ort. Dieser bereiste im Februar 1852 den Spessart. Als Ursache der Notlage erkannte Virchow die schlechte Ernährungs- und Wohnsituation, die er in seinem Bericht eindringlich schilderte. Virchow zog das Fazit: “Bildung, Wohlstand und Freiheit sind die einzigen Garantien für die dauerhafte Gesundheit eines Volkes.” 150 Jahre später haben die Spessarter dies erreicht. Möge es ihnen lange erhalten bleiben.
  • Mehrere Brandstiftungen in Steinmark durch Andreas Fertig von der früheren Petersmühle (lag zwischen der Kläranlage des Abwasserverbandes und der Heinrichsmühle im Wachengrund)
1844
  • Bau der Mainbrücke in Marktheidenfeld
  • Bau der neuen Straße von Esselbach nach Marktheidenfeld. Vorher ging der Verkehr über die “Poststraße” nach Altfeld und Lengfurt.
1824
  • Die Gemeinde Steinmark baut ein Schul- und Rathaus mit Lehrerwohnung.
1821
  • Die Pfarrei Esselbach, die bisher zum Landkapitel Lohr des Erzbistums Mainz gehörte, wird dem Bistum Würzburg zugeordnet
1818
  • Im Rahmen der ersten bayerischen Verfassung werden die politischen Gemeinden gebildet, auch die Gemeinden Esselbach, Steinmark und Kredenbach. Zur Gemeinde Esselbach gehören die Wachenmühlen und das Forsthaus Faun. Die Karlshöhe kam erst später zu Esselbach.
1817
  • Großes Hungerjahr und Teuerung
1816
  • Missernte aufgrund der nassen Witterung
1814
  • Durchzug großer Kriegsvölker.
  • Unsere drei Dörfer werden bayerisch.
1813
  • Die Grande Armée ist geschlagen. In Esselbach wird vor Kaiser Napoleon auf seiner erneuten Durchreise vom Rothenfelser Schullehrer Koch und seinen Musikanten eine “türkische Musik” gespielt.
  • Später schleppen von Frankreich zurückkehrende russische Soldaten den Typhus ein, der in unseren Dörfern wütet.
1812
  • Esselbacher Schulneubau, wozu auch das Kirchenvermögen von der Löwensteiner Regierung beigezogen wird.
  • Die Katholiken der evangelischen Pfarrei Michelrieth werden nach Esselbach umgepfarrt. Umgekehrt kommen die Lutheraner in der Pfarrei Esselbach in die evangelische Pfarrei Michelrieth.
  • Auf dem Weg nach Russland kommt Napoleon erneut durch Esselbach, wo er eine Ruhepause einlegt. Der Wirt Endres bereitet ihm eine Mahlzeit, die er lobt.
1811
  • Den Gemeinden des Großfürstentums werden die französischen Gesetze aufgezwungen. Esselbach, Steinmark und Kredenbach werden Mairien mit einem Maire an der Spitze.
1810
  • Esselbach ist jetzt Teil des Großfürstentums Frankfurt, das bis zum Main reicht.
1809
  • Aufhebung des Zehntgerichts durch großherzoglich-würzburgische Verordnung .
1806
  • Während der Zeit der Napoleonischen Feldzüge war für etwa ein Jahrzehnt wegen der günstigen Lage an der Hauptverkehrsstrassein Esselbach eine Etappenstation unter einem Kapitän Dielmann eingerichtet. Diese hatte das Marschwesen für die Truppen zu regeln. Außerdem befand sich damals unter der Leitung von Distriktsmaire Eulenhaupt in Esselbach ein Verpflegungsmagazin für das Militär, dem die Einquartierungen, das Vorspannwesen, die Versorgung der Fourage und die Regelung des Armaturgeldes der Landwehrpflichtigen oblag.
  • Napoleon übernachtet in der Posthalterei Esselbach im heutigen Napoleonshaus.
  • Esselbach, Kredenbach und Steinmark kommen nach der Mediatisierung der Fürsten Löwenstein (beide Linien) zum Fürstentums Aschaffenburg. Erstmals in ihrer Geschichte gehören unsere drei Ortschaften einem einzigen Staat an. Sie sind jedoch immer noch verschiedenen Ämtern zugeordnet, Esselbach gehört zu Rothenfels, Kredenbach und Steinmark zu Kreuzwertheim.
1803
  • Säkularisation des Würzburger Hochstifts. Esselbach kommt mit dem Amt Rothenfels zum Fürstentum Löwenstein-Wertheim-Rosenberg.
  • Die Löwensteinische Regierung verbietet im Zuge der Aufklärung das Aufstellen von Weihnachtskrippe und Heiligem Grab ebenso wie das Austeilen von geweihten Herrgottsbroten an Pfingsten und Christi Himmelfahrt.
1800
  • Einquartierung französischer Soldaten in unseren Dörfern.
  • Um 1800 wird die Poststraße, die “Spessarter Chaussee” zu einer festeren Straße ausgebaut.
1796
  • Durchzug französischer Revolutionstruppen (30.000 Mann), von den Kaiserlichen verfolgt. Bald darauf bricht eine Viehseuche aus.
1792
  • Große Überschwemmung.
1784
  • Im Zuge der Aufklärung wird die bis dahin übliche Esselbacher Wallfahrt nach Hessenthal verboten.
1782
  • Die hohe Gerichtsbarkeit für Esselbach wird nicht mehr in Aschaffenburg, sondern vom Centgericht in Rothenbuch ausgeübt. Für die niedere Gerichtsbarkeit ist weiterhin die Cent in Rothenfels zuständig. Steinmark und Kredenbach unterstehen der Cent Michelrieth,
1779
  • Kirchenneubau in Esselbach nach den Plänen des Mainzer Hofarchitekten d’Herigoyen im spätbarocken-frühklassizistischen Stil..
1777
  • Kirchenbrand in Esselbach; Wertvolle Kunstgegenstände wurden zerstört.
1775
  • Errichtung der Sommerschule in Esselbach. Diese war nur für diejenigen bestimmt, die noch nicht lesen und schreiben konnten. Vorher gab es nur eine Winterschule, da in dieser Jahreszeit die bäuerliche Arbeit weniger war.
1768
  • Nach der Esselbacher Pfarrchronik stehen in diesem Jahr Kirche, Friedhof, Pfarrhaus und Schule auf Mainzer Boden
1745
  • Franz Stephan von Lothringen wird in Frankfurt zum deutschen Kaiser gewählt. Seine Gemahlin Maria Theresia reist zur Kaiserkrönung mit einer ungarischen Eskorte über Esselbach dort hin.
1717
  • Von dieser Zeit an wird die Schreibweise Esselbach statt “Espelbach” bevorzugt.
1708
  • Trennung der Gemeinde Oberndorf von der politischen Gemeinde Esselbach. Bis dahin hatten Esselbach und sein “oberes Dorf” jeweils abwechselnd den Schultheißen gestellt.
1707
  • Durchzug französischer Truppen. In diesem Jahr wurde der Kirchenornat aus Furcht vor den Franzosen im Pfarrhaus eingemauert.
1701
  • Einführung des Sebastiani-Bußtages in Esselbach; große Rinderpest.
1679
  • Schankrecht des Esselbacher Pfarrers über die Straße.
1675
  • Interessanter Bericht über die Entstehung der “Post zu Esselbach”
1674
  • Große Überschwemmung in Esselbach
1673
  • Die Franzosen ziehen durch.
1668
  • In Steinmark gab es 22 Güter, von denen Zehnt abgeliefert wurde
1666
  • Pest in Esselbach.
1660
  • Um diese Zeit soll in Esselbach eine neue Kirche gebaut worden sein.
1648
  • Errichtung des heute noch vorhandenen Taufsteins in der Esselbacher Kirche
  • In Münster wird der Westfälische Friede verkündet.
1643
  • Durchzug französischer Soldaten
1635
  • In diesem und den folgenden Jahren große Pestepidemie.
1634
  • Große Hungersnot. Es starben viele Leute.
  • Kaiserliche Truppen hausen hier.
1633
  • Missernte wegen Hagelschlag.
  • In Kredenbach gibt es 9 selbständige Mannspersonen zwischen 31 und 80 Jahren sowie 5 Wittfrauen, die einen eigenen Haushalt führen.
1632
  • Der Wachenmüller Carges Väth zeigt an, dass er von Kriegern oftmals geplündert worden ist.
1631
  • Einfall der Schweden unter ihren Feldherren Königsmark und Löwenmaul in Esselbach. Große Plünderungen. Seit dem Jahre 1618 tobt der Dreißigjährige Krieg.
1627
  • Der Kredenbacher Schulz beschwert sich im Auftrag der Gemeinden Kredenbach, Steinmark, Michelrieth, Glasofen, Altfeld und Oberwittbach beim Wertheimer Grafen wegen der Verhaltens von in Hasloch einquartierten Soldaten
1625
  • Pestjahr
1617
  • Bau des Esselbacher Pfarrhauses durch die “Echter aus Mespelbrunn”, Der Wertheimer Graf Wolf Ernst zu Löwenstein erzwingt die Reformation Steinmarks. Es ist das letzte Dorf der Grafschaft, das evangelisch wird. Mit dieser Entscheidung werden für mehrer Jahrhunderte die gewachsenen familiären Bindungen mit den Nachbarorten Esselbach, Oberndorf und Bischbrunn getrennt. Die Steinmarker gehen nun nicht mehr nach Esselbach, sondern nach Michelrieth in die Kirche. Ein Steinmarker Einwohner wurde damals mit Turmhaft belegt, weil er sich weigerte, die Kirche in Michelrieth zu besuchen. Ein anderer verkaufte sein Anwesen und zog nach Lohr, da er offensichtlich den Religionswechsel nicht akzeptierte. Die Steinmarker schrieben dem Grafen einen Brief, worin sie baten, doch beim alten Glauben bleiben zu dürfen, damit sie weiterhin in die Esselbacher Kirche gehen konnten. Doch Graf Michael ließ sogar die Steinmarker Katholiken, die sich während eines Gottesdienstes auf der Höhe zwischen Esselbach und Steinmark versammelt hatten, mit Prügeln nach Michelrieth treiben, so die Überlieferung des Volksmundes. Noch lange besuchten einzelne Steinmarker heimlich den Gottesdienst in Esselbach. Und noch bis 1803 wurden in der katholischen Kirche in Esselbach symbolisch die Kirchenstühle für die Steinmarker freigehalten wurden.
1615
  • Es entsteht die Postlinie Brüssel – Frankfurt – Prag, an der Esselbach liegt. Eine Posthalterei wird durch den Fürsten von Thurn und Taxis errichtet.
1600
  • In Steinmark gab es eine Bürgerwehr, die mit Gewehren und einem kleinen Geschütz ausgestattet war.
1599-1617
  • Krieg zwischen dem Bischof von Würzburg und dem Grafen zu Löwenstein.
1594
  • Die Frau des Steinmarker Sauhirten Lauer hat mit Hans Gren die Ehe gebrochen. Sie werden an der Kirche des Sitz des Zehntgerichts, in Michelrieth, an den Pranger gestellt.
1583
  • Kredenbach wird evangelisch. Durch den Religionswechsel verlieren die Einwohner ihre Spessartrechte im Kurmainzer Wald.
1574
  • Die Grafen von Löwenstein erben die Grafschaft Wertheim, nachdem das Wertheimer Grafengeschlecht im Mannesstamm erloschen ist, und damit auch Steinmark und Kredenbach.
1566
  • Das Steinmarker Dorfweistum, eine Urkunde, in der die Rechte und Pflichten der Ortsnachbarn festgehalten sind, wird aufgesetzt.
1563
  • Viele Pesttote in unserer Gegend.
1547
  • Erstmals findet sich Steinmark als Gemeindebezeichnung. Zuvor hieß das Dorf Steinberg.
1545
  • In Kredenbach gibt es 7 Grundbesitzer.
1541
  • Großes Sterben durch die Pest
  • Esselbacher Kirche, Pfarrhaus und Friedhof wurden kurmainzisch, die politische Gemeinde Esselbach würzburgisch
1540
  • Mit Peter Weiher wird der erste Steinmarker Schulz genannt.
1525
  • Die Esselbacher beteiligen sich am Bauernkrieg. Dafür müssen sie nach dem Sieg der Fürsten, wie alle Einwohner des Amtes Rothenfels, einen Kapitulationsbrief unterschreiben.
1494
  • Aus einem Zeugenverhör über das Jagdrecht im Spessart erfahren wir die Namen damaliger Einwohner unserer Gemeinde. Es sind dies aus Steinmark Peter Köler, Heintz Reuß, Hert Fleischer, Hans Leybich und Cuntz Kern, aus Esselbach Hans Geiger, Cuntz Reuß, Claus Vaut, Hans Schwap, Clas Albrecht und Claus Schwob.
1444
  • Die Alte Wachenmühle ist wertheimisch. Die Grafen belehnen mit ihren Einkünften den Niederadeligen Kuntz Klinckhard aus Vockenroth, der auch viele andere Wertheimer Höfe als Lehen hat.
1422
  • Nach Aussage des Poppo Fuchs von Kannenberg erstreckte sich das Wertheimer Gebiet von “Espelbach bis Herrnzell”.
1414
  • Der Steinmarker Claus Scheffer erhielt vom Wertheimer Grafen Johann elf verschiedene Steinmarker Güter als Lehen. Offensichtlich ist das Dorf fast ganz entvölkert gewesen, was wohl mit Missernten und daraus erwachsenden Hungersnöten und Pestepidemien der Jahrzehnte zuvor zu erklären ist. Von 17 Haushalten um 1370 waren 1410 nur 6 übrig geblieben.
1400-1500
  • Bis etwa um diese Zeit gehört Esselbach zum Kurfürsten von Mainz, danach zum Würzburger Fürstbischof. Der genaue Übergang ist nicht bekannt, dies sollte für Esselbach bis zum Jahr 1803 so bleiben.
1376
  • Um künftigen Friedensstörungen wirksamer vorzubeugen, verkaufte Graf Johann von Wertheim für 4000 Gulden die “armen Leute oder Leibeigene” von verschiedenen Dörfern. Von dem Verkauf ausdrücklich ausgenommen wurden die eigenen Leute der Grafen von Wertheim aus Esselbach und Michelrieth.
1363
  • Der Wertheimer Graf Eberhard erhält von Kaiser Karl IV. das Recht, Viehzoll in Kredenbach zu erheben. Dies ist die erste urkundliche Erwähnung Kredenbachs. Entstanden ist das Dorf vermutlich im späten 11. Jahrhundert.
1359-1373
  • Die Grafen von Wertheim, die neben anderen Obrigkeiten wie Mainz und Rieneck in Esselbach Grundherrschaft haben, schreiben in einem Steuerregister die Namen der Vermögensteuerpflichtigen nieder. Dies sind die frühesten bekannten Einwohner unserer Gemeinde. Dabei werden namentlich 24 Esselbacher und 17 Steinmarker genannt.
1352
  • Ein Burkardus ist erster namentlich bekannter Pfarrer in Esselbach
1339
  • Bis zum Tod des letzten Grafen Ludwig von Rieneck besaßen die Grafen von Rieneck Esselbach als Mainzisches Lehen, Nunmehr fiel dieses Lehen an Kurmainz zurück.
1338
  • Gehäufte Hungersnöte, Missernten, Pest, Wolkenbrüche, Dürre und Heuschrecken bringen in diesem und den nachfolgenden Jahren und sogar Jahrzehnten großes Elend über die Bevölkerung
1292
  • Steinmark wird erstmals als Dorf schriftlich genannt.
1203
  • Das älteste Lehensbuch des Würzburger Hochstifts nennt einen Henricus de Espelbach als würzburgischen Lehensmann.
1199
  • Graf Poppo von Wertheim übereignet dem Kloster Triefenstein ein Gut in Michelrieth, das dem Priester Ludwig in Esselbach zinspflichtig war. Dies ist die erste urkundliche Erwähnung Esselbachs. Möglicherweise besteht zu diesem Zeitpunkt schon eine Pfarrei Esselbach.
1182
  • Heinrich von Espelbach ist Zeuge in einer Urkunde. Bis zum Jahr 1506 werden die Landadeligen “von Espelbach” in verschiedenen Urkunden erwähnt. Es gilt als sicher, dass dieses Geschlecht seinen Ursprung vom gleichnamigen Dorf ableitet.
839
  • In einer Tauschurkunde des Wertheimer Grafen mit dem Kloster Fulda kommt unser heutiges Gemeindegebiet zum Kloster Fulda. Als einziges unserer drei Dörfer sollte Kredenbach längere Zeit zum Kloster Fulda gehören, später wie Steinmark zur Grafschaft Wertheim. In der Urkunde wird erstmals auch die “via publica”, die spätere Post- oder Heerstraße, erwähnt. Diese war identisch mit der späteren Poststraße von Rohrbrunn nach Altfeld durch Esselbach. Ebenso erwähnt die Urkunde das Heinrichswasser, den Trauberg, den Wachenbach und den Steinbach.
  • Mit der Nennung von “steinan houc”, übersetzt Steinberg, wird auch der Steinmarker Bereich erstmals urkundlich erwähnt.