Ereignisse aus Gemeinde- und Kirchengeschichte

 
839
 
  • In einer Tauschurkunde des Wertheimer Grafen mit dem Kloster Fulda kommt unser heutiges Gemeindegebiet zum Kloster Fulda. Als einziges unserer 3 Dörfer sollte Kredenbach längere Zeit zum Kloster Fulda gehören, später wie Steinmark zur Grafschaft Wertheim. In der Urkunde wird erstmals auch die "via publica", die spätere Post- oder Heerstraße, erwähnt. Diese war identisch mit der späteren Poststraße von Rohrbrunn nach Altfeld durch Esselbach. Ebenso erwähnt die Urkunde das Heinrichswasser, den Trauberg, den Wachenbach und den Steinbach.
 
   
  • Mit der Nennung von "steinan houc", übersetzt Steinberg, wird auch der Steinmarker Bereich erstmals urkundlich erwähnt.
 

 

1182

 
  • Heinrich von Espelbach ist Zeuge in einer Urkunde. Bis zum Jahr 1506 werden die Landadeligen "von Espelbach" in verschiedenen Urkunden erwähnt. Es gilt als sicher, dass dieses Geschlecht seinen Ursprung vom gleichnamigen Dorf ableitet.  
 

 

1199

 
  • Graf Poppo von Wertheim übereignet dem Kloster Triefenstein ein Gut in Michelrieth, das dem Priester Ludwig in Esselbach zinspflichtig war. Dies ist die erste urkundliche Erwähnung Esselbachs. Möglicherweise besteht zu diesem Zeitpunkt schon eine Pfarrei Esselbach. 
 

 

1292

 
  • Steinmark wird erstmals als Dorf schriftlich genannt.
 

 

1203

 
  • Das älteste Lehensbuch des Würzburger Hochstifts nennt einen Henricus de Espelbach als würzburgischen Lehensmann.
 

 

1338

 
  • Gehäufte Hungersnöte, Missernten, Pest, Wolkenbrüche, Dürre und Heuschrecken bringen in diesem und den nachfolgenden Jahren und sogar Jahrzehnten großes Elend über die Bevölkerung
 

 

1339

 
  • Bis zum Tod des letzten Grafen Ludwig von Rieneck besaßen die Grafen von Rieneck Esselbach als Mainzisches Lehen, Nunmehr fiel dieses Lehen an Kurmainz zurück.
 

 

1352

 
  • Ein Burkardus ist erster namentlich bekannter Pfarrer in Esselbach
 

 

1359
bis
1373

 
  • Die Grafen von Wertheim, die neben anderen Obrigkeiten wie Mainz und Rieneck in Esselbach Grundherrschaft haben, schreiben in einem Steuerregister die Namen der Vermögensteuerpflichtigen nieder. Dies sind die frühesten bekannten Einwohner unserer Gemeinde. Dabei werden namentlich 24 Esselbacher und 17 Steinmarker genannt. 
 

 

1363

 
  • Der Wertheimer Graf Eberhard erhält von Kaiser Karl IV. das Recht, Viehzoll in Kredenbach zu erheben. Dies ist die erste urkundliche Erwähnung Kredenbachs. Entstanden ist das Dorf vermutlich im späten 11. Jahrhundert.
 

 

1376

 
  • Um künftigen Friedensstörungen wirksamer vorzubeugen, verkaufte Graf Johann von Wertheim für 4000 Gulden die "armen Leute oder Leibeigene" von verschiedenen Dörfern. Von dem Verkauf ausdrücklich ausgenommen wurden die eigenen Leute der Grafen von Wertheim aus Esselbach und Michelrieth. 
 

 

1400
bis
1500

 
  • Bis etwa um diese Zeit gehört Esselbach zum Kurfürsten von Mainz, danach zum Würzburger Fürstbischof. Der genaue Übergang ist nicht bekannt, Dies sollte für Esselbach bis zum Jahr 1803 so bleiben. 
 

 

1414

 
  • Der Steinmarker Claus Scheffer erhielt vom Wertheimer Grafen Johann 11 verschiedene Steinmarker Güter als Lehen. Offensichtlich ist das Dorf fast ganz entvölkert gewesen, was wohl mit Missernten und daraus erwachsenden Hungersnöten und Pestepidemien der Jahrzehnte zuvor zu erklären ist. Von 17 Haushalten um 1370 waren 1410 nur 6 übrig geblieben. 
 

 

1422

 
  • Nach Aussage des Poppo Fuchs von Kannenberg erstreckte sich das Wertheimer Gebiet von "Espelbach bis Herrnzell"..
 

 

1444

 
  • Die Alte Wachenmühle ist wertheimisch. Die Grafen belehnen mit ihren Einkünften den Niederadeligen Kuntz Klinckhard aus Vockenroth, der auch viele andere Wertheimer Höfe als Lehen hat. 

 

1494

 
  • Aus einem Zeugenverhör über das Jagdrecht im Spessart erfahren wir die Namen damaliger Einwohner unserer Gemeinde. Es sind dies aus Steinmark Peter Köler, Heintz Reuß, Hert Fleischer, Hans Leybich und Cuntz Kern, aus Esselbach Hans Geiger, Cuntz Reuß, Claus Vaut, Hans Schwap, Clas Albrecht und Claus Schwob.
 

 

1525

 
  • Die Esselbacher beteiligen sich am Bauernkrieg. Dafür müssen sie nach dem Sieg der Fürsten, wie alle Einwohner des Amtes Rothenfels, einen Kapitulationsbrief unterschreiben.
 

 

1540

 
  • Mit Peter Weiher wird der erste Steinmarker Schulz genannt.
 

 

1541

 
  • Großes Sterben durch die Pest 
 
   
  • Esselbacher Kirche, Pfarrhaus und Friedhof wurden kurmainzisch, die politische Gemeinde Esselbach würzburgisch
 

 

1545

 
  • In Kredenbach gibt es 7 Grundbesitzer. 
 

 

1547

 
  • Erstmals findet sich Steinmark als Gemeindebezeichnung. Zuvor hieß das Dorf Steinberg. 
 

 

1563

 
  • Viele Pesttote in unserer Gegend.
 

 

1566

 
  • Das Steinmarker Dorfweistum, eine Urkunde, in der die Rechte und Pflichten der Ortsnachbarn festgehalten sind, wird aufgesetzt.
 

 

1574

 
  • Die Grafen von Löwenstein erben die Grafschaft Wertheim, nachdem das Wertheimer Grafengeschlecht im Mannesstamm erloschen ist, und damit auch Steinmark und Kredenbach.
 

 

1583

 
  • Kredenbach wird evangelisch. Durch den Religionswechsel verlieren die Einwohner ihre Spessartrechte im Kurmainzer Wald.
 

 

1594

 
  • Die Frau des Steinmarker Sauhirten Lauer hat mit Hans Gren die Ehe gebrochen. Sie werden an der Kirche des Sitz des Zehntgerichts, in Michelrieth, an den Pranger gestellt.
 

 

1599
bis
1617

 
  • Krieg zwischen dem Bischof von Würzburg und dem Grafen zu Löwenstein. 
 

 

 
   

Veranstaltungen:  

Samstag, 22. Juli
OGV Steinmark, Straßenfest
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Sonntag, 23. Juli
OGV Steinmark, Straßenfest
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Montag, 24. Juli
OGV Steinmark, Straßenfest
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Sonntag, 30. Juli
Kath. Kirchengemeinde, Pfarrfest
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Sonntag, 17. September
Kindergarten Esselbach, Kleiderbasar
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